Vom Wunsch zur Wirklichkeit

Epilog

Es ist müßig sich zu fragen, was richtig und was falsch ist, denn das hat nur für den Betreffenden Bedeutung.

Alles, was im Feld des Möglichen geschieht, kann nicht falsch sein, noch heißt das, dass es auch richtig wäre. Was also tun? Das Einzige, was wirklich hilft, ist miteinander zu reden. Und gemeinsam nicht nur nach einer Lösung zu suchen, sondern nach Sinn.

Manchmal genügt es sich einfach zu fragen, was der Einzelne erlebt haben muss, dass er so geworden ist, wie er eben ist. Das wäre der Einstieg. Und wenn alle Beteiligten bereit sind, die Maske fallen zu lassen und ohne eigene Meinung die Fakten zu untersuchen, was auch bedeutet, die den dissonanten Gedanken geschuldeten Weltmodelle aufzugeben.

Der Mensch ist ein sich selbst organisierendes, autopoietisches Wesen. Ob als Einzelner oder als Gruppe, er organisieren sich immer selbst. Entscheidend ist die Grenze an, die man zieht – oder wie bereit man ist, sich zu öffnen.

Dann kann man miteinander reden. Und am Ende redet man idealerweise gemeinsam über Sinn, sucht ihn gemeinsam zu erkennen, was nicht heißt, dass er in einem Regal herumliegt und nur gefunden werden müsste, sondern dass er im Raum des Möglichen definiert und ‚erkannt‘ werden muss.

Aber das geht nur gemeinsam.